Lust auf etwas Außergewöhnliches im Norden von Fuerteventura? Aufzum Ökomuseum „La Alcogida“ in Tefía. Dieser restaurierte Bauernhof versetzt Sie in den Alltag der Majoreros von einst – zwischen traditionellen Häusern, Handwerksbetrieben und Nutztieren. Wir empfanden diese Zeitreise als besonders aufschlussreich, um das ländliche Leben auf der Insel vor dem Aufkommen des Tourismus besser zu verstehen.
In diesem Artikel finden Sie unsere Fotos und alle unsere Tipps, damit Sie Ihren Besuch im Ökomuseum von Alcogida in vollen Zügen genießen können.

Diese Bewertung ist völlig unabhängig und basiert auf unseren Erfahrungen. Wir besuchten die Region anonym, trafen unsere eigenen Entscheidungen und bezahlten unsere Rechnungen vollständig.
Warum sollten Sie das Ökomuseum von Alcogida besuchen?
Lohnt sich ein Besuch im Ökomuseum von Alcogida? Unsere Meinung:
Ja, das Freilichtmuseum von La Alcogida ist einen Besuch wert. Dieses lebendige Museum, das anhand von sieben restaurierten Häusern die Architektur und die ländlichen Traditionen von Fuerteventura originalgetreu nachbildet, hat uns sehr gut gefallen. Dort findet man Töpferwaren, Stickereien und Korbwaren… Es ist eines der besten Museen auf Fuerteventura.

Wofür ist das Freilichtmuseum von Alcogida bekannt?
Der Ort gilt als das beste Beispiel für die traditionelle Architektur der Majorer auf der Insel. Wir waren beeindruckt von der Liebe zum Detail, mit der die Anwesen restauriert wurden; jedes einzelne spiegelt den Lebensstandard der Familie wider, die dort einst lebte – von bescheidenen Bauern bis hin zu wohlhabenderen Grundbesitzern.
Im Übrigen hat jedes Haus den Namen seiner früheren Bewohner beibehalten – als eine diskrete Hommage an diejenigen, die dort gelebt haben.

Unsere Lieblingsmomente
Hier sind unsere Top 3 beim Besuch des Ökomuseums von La Alcogida:
- Zwischen den Häusern umherwandern und sich den Alltag der Familien vorstellen, die dort bis in die 1970er Jahre gelebt haben.
- Den Tieren des Bauernhofs – Ziegen, Eseln und Kamelen – begegnen, die noch immer den Alltag des Weilers prägen.
- Entdecken Sie die verschiedenen Werkstätten und Herstellungsverfahren

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Anfahrt und Karte: Ökomuseum „La Alcogida“, Tefía
Wo befindet sich das Ökomuseum von Alcogida?
- Nördlich der Gemeinde Antigua, im Weiler Tefía, im Herzen von Fuerteventura
- Fahrzeit von Corralejo: 30 Minuten,
- Fahrzeit von Caleta de Fuste: 30 Minuten,
- Fahrzeit ab Morro Jable: 1 Stunde 15 Minuten,
- Hier ist eine Karte, die Ihnen hilft, sich zu orientieren:

Wir empfehlen Ihnen außerdem, diesen Besuch mit einem Abstecher zum Strand und zum nahegelegenen Dorf Puertito de los Molinos zu verbinden, um einen ganzen Tag zwischen Kulturerbe und Meer zu verbringen.
Wie kommen Sie dorthin?
Die Anfahrt mit dem Auto ist einfach; wir empfehlen Ihnen, Tefía von den wichtigsten Städten der Insel aus mit dem Auto zu erreichen. Das Ökomuseum verfügt über einen großen Parkplatz, was die Anreise erheblich erleichtert.
Parkplatz
Es steht ein großer Parkplatz zur Verfügung, aber bitte beachten Sie: Dieser befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Geländes. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Eintrittskarte vor dem Überqueren zu bezahlen, um mit der Besichtigung beginnen zu können, da die Bezahlung im Voraus erfolgt.

TIPPS FÜR DAS MIETEN EINES AUTO IN Fuerteventura
- Vergleichen Sie die Preise auf unserer bevorzugten Plattform: DiscoverCars – eine der am besten bewerteten Websites.
- Ein kleines Auto ist ausreichend.
- Sie können aber auch einen größeren wählen, wenn Sie möchten, da die Parkplätze recht breit sind.
- Es gibt eine große Nachfrage, buchen Sie also frühzeitig.

Nützliche Ratschläge: Dauer, Zeiten, Essen…
Beste Zeit für einen Besuch
Da der Weiler im Freien liegt und nur wenig Schatten bietet, sollten Sie zudem die heißesten Stunden des Tages meiden, insbesondere im Sommer.
Dauer des Besuchs und Hauptschwierigkeiten
Rechnen Sie mit einer Dauer von 1 Stunde bis 1 Stunde 30 Minuten, um alle sieben Häuser und Handwerksbetriebe zu besichtigen. Die Anlage lässt sich vollständig im Freien und zu Fuß auf einem weitgehend ebenen Gelände besichtigen.

Empfehlung Besuchsrichtung
Man kann den Weiler ganz nach Belieben erkunden, Haus für Haus. Wir empfehlen Ihnen, sich die Zeit zu nehmen, bei jeder Werkstatt Halt zu machen und die verschiedenen Handwerksberufe kennenzulernen.
NOCH EIN BISSCHEN Geduld
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Besuchen Sie mit Kindern
Das Freilichtmuseum „La Alcogida“ richtet sich insbesondere an Familien. Ihre Kinder können zusehen, wie das Getreide in der Mühle gemahlen wird, wie Brot und Käse auf traditionelle Weise hergestellt werden und wie die Haustiere versorgt werden.
Zudem werden zu bestimmten Zeiten Workshops und traditionelle Spiele wie Sackhüpfen oder Seil- und Reifenspiele für sie organisiert. Lassen Sie sich von der Begeisterung der Kleinsten angesichts der Kamele und Esel des Weilers überraschen!

Öffnungszeiten und Preise
- Das Museum ist laut Ankündigung von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet und sonntags sowie montags geschlossen.
- Der Eintrittspreis beträgt 5 € für Nichtansässige (für Kinder ist der Eintritt frei).
- Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website hier.
ERFREUEN SIE SICH AN DIESEN Aktivitäten
- Delphinbeobachtung
- Boot zur Insel Lobos
- Buggy-Tour
- Aber auch: Surfkurse, 4×4-Tour nach Cofete, Windsurfen, Schnuppertauchen…

Sieben Häuser, sieben Familiengeschichten
Das Herzstück der Anlage bilden die sieben Häuser, die unter Berücksichtigung der traditionellen Bauweisen der Insel restauriert wurden. Uns ist die Vielfalt der Baustile aufgefallen, die vom schlichten, bescheidenen Landhaus bis hin zu zweistöckigen herrschaftlichen Anwesen reicht, die mit Balkonen und einer Holztreppe unter einem Ziegeldach ausgestattet sind.

Jedes Gebäude spiegelt den Lebensstandard der Familie wider, die es bis in die 1970er Jahre bewohnt hat – von bescheidenen Bauern bis hin zu wohlhabenderen Grundbesitzern. Die Häuser tragen übrigens noch immer die Namen ihrer früheren Bewohner, wie beispielsweise das Haus von Don Jacinto oder das von Herminia.

So können Sie sich leicht in den Alltag dieser Familien hineinversetzen – zwischen Wohnräumen, Terrassen und landwirtschaftlichen Nebengebäuden. Es hat uns besonders gefallen, uns hinter diesen mit Kalk getünchten Steinmauern das harte, aber geordnete Leben der Majoreros vorzustellen, die mit einem kargen Klima zu kämpfen hatten.

Die Werkstätten für traditionelles Handwerk
Einige der Häuser des Weilers wurden zu Werkstätten umgebaut, in denen Handwerker die Handwerkskünste vergangener Zeiten im Alltag weiterleben lassen. Ob live oder per Video – Sie können Korbflechter bei der Bearbeitung von Palmblättern, Stickerinnen bei der Ausübung des „Calado“ – einer für die Kanarischen Inseln typischen Art der Ajourstickerei – sowie Töpfer bei der Bearbeitung von Ton nach überlieferten Techniken beobachten.

Zum Komplex gehören eine Bäckerei, in der traditionelles Anisbrot gebacken wird, eine Wagnerwerkstatt sowie eine Schmiede. Diese lebendige Dimension unterscheidet das Ökomuseum von Alcogida deutlich von klassischen Museen, in denen die Exponate oft unbeweglich hinter einer Vitrine stehen.

Ein lebendiger Bauernhof inmitten einer kargen Flora und Fauna
Über die Architektur hinaus verdeutlicht das Ökomuseum von La Alcogida auch die enge Verbindung zwischen den Bewohnern des Weilers und ihrer natürlichen Umgebung.
Die Tiere im Ökomuseum
In dem Weiler leben auch heute noch Haustiere, die einst den Alltag der Familien auf den Majoras prägten, darunter Ziegen, Esel oder Kamele, wobei letztere lange Zeit als Transportmittel und Arbeitskräfte auf der Insel dienten.
Diese Tiere erinnern daran, welch zentrale Rolle die Viehzucht in der ländlichen Wirtschaft Fuerteventuras spielte – lange vor dem Aufschwung des Tourismus.

Die Trockenflora von Fuerteventura
Der Ort weist zudem eine an das trockene Klima der Insel angepasste Flora auf, die aus Kakteen, Tabaïbas und Palmen besteht, die in dieser kargen Landschaft nebeneinander wachsen. Wir fanden es interessant zu erfahren, wie es den Einwohnern gelungen ist, diese begrenzten pflanzlichen Ressourcen zu nutzen, um ihren täglichen Bedarf zu decken.
Schon der Name des Ortes, „Alcogida“, verweist auf die Flächen, die zur Sammlung von Regenwasser bestimmt sind – ein ständiges Anliegen dieser ländlichen Bevölkerung. Sie werden übrigens die alten Wasserauffangsysteme bemerken, die rund um die Häuser verteilt sind – ein geniales Zeugnis einer gelungenen Anpassung an eine raue Umgebung.

Geschichte in Kürze
Das Ökomuseum von Alcogida erzählt die Geschichte eines traditionellen landwirtschaftlichen Weilers. Hier sind die wichtigsten Termine, die Sie sich merken sollten:
- Bis in die 1970er Jahre hinein: Der Weiler Tefía wurde von Bauernfamilien aus Fuerteventura bewohnt, die dort ihre Häuser aus lokalem Stein errichteten und mit Kalk verputzten.
- In den 1990er Jahren: Der Cabildo von Fuerteventura ließ die sieben Häuser des Weilers restaurieren, um das ethnografische Erbe der Insel zu bewahren.
- Heute: Die Stätte fungiert als lebendiges Museum
Der Name „Alcogida“ bezieht sich auf die Flächen, die früher zur Sammlung von Regenwasser genutzt wurden – einer wertvollen Ressource auf dieser trockenen Insel. Wir sind der Meinung, dass dieses Detail viel über den Einfallsreichtum der Einwohner aussagt, mit dem sie sich an das trockene Klima auf Fuerteventura angepasst haben.

Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet „Alcogida“?
Der Begriff „Alcogida“ bezeichnet Flächen, die früher zur Sammlung von Regenwasser genutzt wurden – einer seltenen und wertvollen Ressource auf dieser regenarmen Insel. Dieser Name erinnert an den Einfallsreichtum der früheren Bewohner, sich an das trockene Klima von Fuerteventura anzupassen.
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